Am Donnerstag, dem 05.07.2018, hatte das Theaterstück ‘Biedermann und die Brandstifter‘ in der Aula des Wüllenweber-Gymnasiums Premiere. Der erfolgreichen Veranstaltung folgten zwei weitere Aufführungen.
Zentral an der Darbietung war offensichtlich der Versuch, dem allseits bekannten Stück neue - und überraschende - Facetten abzugewinnen sowie Aspekte öffentlich diskutierter Themen zu integrieren. Dafür ist die Handlung aus der bürgerlichen Stube in eine international agierende Waffenfabrik verlegt worden. Aus Brandstiftern werden eher dilettantisch agierende Terroristinnen, die die ohnehin schon eher marode Fabrik zerstören wollen.

In ihren Heimatländern sind sie zuvor anscheinend mit den Auswirkungen der verheerenden Fabrikprodukte konfrontiert worden. Aus Biedermann wird eine skrupel- und gedankenlose Managerin, für die Globalisierung lediglich hinsichtlich ihrer unmittelbaren Geschäftsinteressen ein Thema ist. Gemäß dem Untertitel des Stückes ‘Eine Welt ist nicht genug‘ sind die Auswirkungen der Handlung nicht mehr einzugrenzen, sondern wirken sich weltweit katastrophal aus.

Aufgeführt wurde das Stück vom Projektkurs Deutsch der Jahrgangsstufe 11. Nach nahezu einjähriger Vorbereitungszeit haben die vierzehn SchülerInnen ein Bühnenprojekt realisiert, bei dem man an jedem Detail erkennen konnte, dass mit viel Freude und Hingabe deutlich über die schulischen Anforderungen hinaus kreativ gearbeitet worden ist.

 

 

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