WWG – Wo Leistung Schule macht

Je individueller die schulische Förderung auf die einzelnen Schülerinnen und Schüler abgestimmt ist, desto eher werden sie an ihre Grenzen gebracht und dabei unterstützt, diese zu überwinden und ihre Potenziale auszuschöpfen. Daher setzt das Wüllenweber-Gymnasium im Rahmen der Initiative „Leistung macht Schule“ darauf, Stärken der Schülerinnen und Schüler im Regelunterricht zu erkennen und diese zu fördern. Im Rahmen dieser Initiative fördert das Wüllenweber-Gymnasium aber nicht nur die Ziele individueller Leistungsentwicklung, sondern verknüpft diese auch mit den Nachhaltigkeitszielen der UNESCO (BNE 2030) gemeinsam eine gerechtere und nachhaltigere Welt zu schaffen.

In den Jahrgangsstufen 5 und 8 führt unsere Schule daher ein Programm durch, das besonders leistungsstarke und potenziell besonders leistungsfähige Schülerinnen und Schüler bei der Entwicklung von Projekten im Rahmen von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) fördert. Um eine möglichst individuelle Förderung zu gewährleisten, werden diese Schülergruppen häufig von mehreren Lehrpersonen gleichzeitig unterstützt. Darüber hinaus wird diese außerunterrichtliche Förderung zusätzlich begleitet durch die Kooperation mit der Universität Münster und die Arbeitsgruppe von Herrn Dr. Kohnen, welche sich besonders dafür einsetzt, um die Schülerinnen und Schüler mit aktuellen Informationen zu ihren Arbeitsfeldern zu versorgen und Kontakte mit Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft herzustellen, die die Schülerinnen und Schüler bei ihren Vorhaben unterstützen. Dazu finden immer wieder Videokonferenzen statt und alle Schülerinnen und Schüler haben Zugang zu einer eigenen digitalen Lernplattform, welche stetig mit Informationen aktualisiert wird.

Nach einer ersten Sondierung globaler Probleme und Ungerechtigkeiten aus unterschiedlichen Bereichen wie Armut, Hunger, Gesundheit und Wohlergehen, nachhaltige Städte und Gemeinden, Klimaschutz, Leben unter Wasser, nachhaltiger Konsum und Produktion und weiteren Bereichen, versuchen die Schülerinnen und Schüler nun, Projekte zu entwickeln, um Mitschülerinnen und Mitschüler für diese Probleme zu sensibilisieren, um gegen diese Probleme vorzugehen und Lösungsansätze zu entwickeln.